Du kennst das: Du willst regelmäßig posten, aber es kostet dich jedes Mal Stunden. Idee finden, Text schreiben, Bild in Canva basteln, zur richtigen Zeit posten, Hashtags recherchieren, Ergebnisse checken. Und am Ende postest du doch wieder nichts, weil der Tag schon voll war.

Was wäre, wenn du das alles aus einem einzigen Chat heraus steuern könntest? Genau das geht mit Claude Code. Und in diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dir einen kompletten Social-Media-Workflow aufbaust — von der Content-Idee bis zum fertigen, geplanten Post.

Was am Ende steht: Dein Marketing-Cockpit

Bevor wir loslegen, hier das Ergebnis:

Klingt nach viel? Ist es nicht. Weil Claude Code dir den Großteil der Arbeit abnimmt.

Die Tools, die du brauchst

Dein Social-Media-Workflow besteht aus diesen Bausteinen:

Claude Code Dein KI-Assistent
Buffer / Later Posting-Planung
Canva Design & Vorlagen
Make / Zapier Automatisierung
Google Sheets Dashboard & Tracking
Meta Business Suite Instagram & Facebook

Das Beste: Die meisten dieser Tools sind in der Basisversion kostenlos. Du brauchst kein großes Budget — nur den Willen, es einmal richtig aufzusetzen.

Schritt 1: Kanäle verbinden

Zuerst verbindest du deine Social-Media-Kanäle mit einem Planungstool wie Buffer oder Later. Damit postest du von einer Stelle aus auf alle Plattformen gleichzeitig.

Claude Code hilft dir dabei, das Setup zu verstehen:

„Ich möchte Instagram, Facebook und LinkedIn mit Buffer verbinden. Erklär mir Schritt für Schritt, wie ich das einrichte und worauf ich achten muss.“

Claude führt dich durch jeden Schritt — von der Konto-Verknüpfung bis zu den richtigen Berechtigungen. Kein Googeln, kein Tutorial-Marathon. Du fragst, Claude antwortet.

Schritt 2: Content-Ideen generieren

Das leere Blatt ist der größte Feind jedes Social-Media-Managers. Claude löst das Problem in Sekunden:

„Erstelle mir 20 Post-Ideen für eine Marketingberaterin, die lokale Selbstständige berät. Mix aus Tipps, Behind-the-Scenes, Kundenstories und Meinungen. Für Instagram.“

Was du bekommst: 20 fertige Ideen — mit Thema, Formatvorschlag (Reel, Karussell, Story) und einer kurzen Beschreibung. In unter einer Minute.

Das Geniale: Claude kennt dein Business. Wenn du ihm einmal erklärst, was du machst und wer deine Zielgruppe ist, passt er alle Ideen genau darauf an. Keine generischen „10 Tipps für mehr Reichweite“-Vorschläge.

Schritt 3: Texte schreiben lassen

Du hast die Idee. Jetzt brauchst du den Text. Auch das übernimmt Claude:

„Schreib mir einen Instagram-Post zum Thema: Warum dein Google Business Profil wichtiger ist als deine Website. Locker, direkt, mit einem starken Hook am Anfang. Max. 150 Wörter. Inklusive Hashtags.“

Claude liefert dir:

Und wenn dir der Ton nicht passt? „Mach es lockerer“, „Mehr Persönlichkeit“, „Kürzer“ — Claude passt sofort an.

Schritt 4: Canva-Designs erstellen

Texte sind fertig. Jetzt brauchen wir das Visual. Und hier wird es richtig smart:

Claude Code kann dir Canva-Templates beschreiben, die du mit einem Klick öffnest und anpasst. Der Workflow:

  1. Du sagst Claude, welches Format du brauchst (Instagram Post, Story, Karussell)
  2. Claude erstellt dir eine Design-Anweisung — Farben, Textplatzierung, Bildvorschläge
  3. Du öffnest deine Canva-Vorlage und setzt es in 2 Minuten um

„Erstelle mir eine Design-Anweisung für einen Instagram-Karussell-Post mit 5 Slides zum Thema: 5 Fehler bei der lokalen SEO. Meine Farben sind Weiß, Dunkelgrau und Coral (#e8604c).“

Claude liefert dir für jede Slide: Headline, Subtext, Hintergrundfarbe und Layout-Vorschlag. Du musst nur noch in Canva einsetzen.

Schritt 5: Redaktionsplan automatisieren

Jetzt hast du Content. Aber wann postest du was? Claude baut dir einen Redaktionsplan:

„Erstelle mir einen Redaktionsplan für 4 Wochen. 3 Posts pro Woche auf Instagram. Mix aus Karussell, Reel-Idee und Einzelpost. Mit Datum, Uhrzeit und Thema.“

Was du bekommst: Eine fertige Tabelle mit 12 Posts, komplett geplant. Die überträgst du in Buffer — und dein Content läuft auf Autopilot.

Noch besser: Claude kann dir den Plan direkt als CSV-Datei erstellen, die du in Google Sheets oder Buffer importierst. Kein Abtippen.

Schritt 6: Dashboard bauen

Posten ohne Tracking ist wie Autofahren ohne Tacho. Du musst wissen, was funktioniert. Claude hilft dir, ein einfaches Tracking-Dashboard in Google Sheets aufzubauen:

„Erstelle mir ein Google Sheets Template für Social Media Tracking. Spalten: Datum, Plattform, Format, Thema, Reichweite, Likes, Kommentare, Saves, Engagement-Rate. Mit automatischer Berechnung und bedingter Formatierung.“

Claude baut dir die komplette Tabelle — inklusive Formeln. Du musst nur noch deine Zahlen eintragen. Einmal pro Woche, 5 Minuten.

Schritt 7: Automatisierung mit Make

Jetzt wird es richtig mächtig. Mit Make (früher Integromat) kannst du Abläufe zwischen deinen Tools automatisieren:

Claude erklärt dir genau, wie du diese Automationen einrichtest — Schritt für Schritt, in deiner Sprache. Kein Tech-Jargon.

„Erklär mir, wie ich in Make eine Automation baue, die jeden neuen Blog-Artikel automatisch in 3 Social-Media-Posts umwandelt und in Buffer plant.“

Der komplette Workflow auf einen Blick

1

Kanäle verbinden

Instagram, Facebook, LinkedIn mit Buffer oder Later verknüpfen. Einmal einrichten, immer nutzen.

2

Content-Ideen generieren

Claude liefert dir 20+ Ideen auf Knopfdruck — passend zu deinem Business und deiner Zielgruppe.

3

Texte schreiben lassen

Captions, Hooks, Hashtags — alles in deinem Ton. Du gibst die Richtung vor, Claude schreibt.

4

Designs in Canva umsetzen

Claude gibt dir die Design-Anweisung, du setzt sie in deiner Canva-Vorlage in Minuten um.

5

Redaktionsplan füllen

4 Wochen Content, fertig geplant. In Buffer laden und auf Autopilot stellen.

6

Dashboard tracken

5 Minuten pro Woche: Zahlen eintragen, sehen was funktioniert, Strategie anpassen.

7

Automatisieren mit Make

Blog → Social Media, Content Recycling, Auto-Tracking. Einmal einrichten, dauerhaft profitieren.

Was dich das kostet

Gesamt: ab ca. 20 € pro Monat. Für einen Workflow, der dir jede Woche Stunden spart. Zum Vergleich: Ein Social-Media-Manager kostet 500–2.000 € im Monat.

Das ändert sich für dich

Vorher: Du sitzt eine Stunde vor dem Handy, überlegst was du posten sollst, schreibst drei Sätze, löschst sie wieder, machst am Ende doch nichts.

Nachher: Du öffnest Claude, sagst „Gib mir Content für diese Woche“ und hast in 30 Minuten drei fertige Posts mit Text, Hashtags und Design-Anweisungen. Die planst du in Buffer vor — und dein Social Media läuft.

Das ist kein Zukunftsszenario. Das funktioniert heute. Jetzt. Mit Tools, die es schon gibt.

Der einzige Schritt, der noch fehlt: Anfangen.

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